O Tannenbaum, O Tannenbaum – Weihnachtsbaumschlagen auf Abstand

Selber den Weihnachtsbaum schlagen … eine bei vielen Familien lieb gewonnene Tradition. Und auch in diesem Jahr finden 500 Bäume aus dem Waldgebiet Buhlert ihren Platz in heimischen Wohnzimmern – natürlich mit ausgeklügeltem Abstand- und Hygienekonzept, ganz Corona-gerecht.

Nach mehr als 20 Jahren war es für den städtischen Forstbetriebsleiter Dietmar Wunderlich keine Option, die beliebte Weihnachtsbaumaktion abzusagen. Vielmehr entwickelte er zusammen mit seinen Mitarbeiter*Innen ein Konzept, so dass die Aktion unter Einhaltung der Coronaschutzregeln durchgeführt werden konnte. Einziger Wermutstropfen: das sonstige Begleitprogramm mit Glühwein und Stockbrotbraten musste ausfallen.

Übrigens sind alle Bäume ohne jegliche Spritzmittel aufgewachsen.

Mit Fischernetz zur Kasse bitte

bis zu 7 Jahre….

… dauert es, bis eine Fichte die ideale Höhe erreicht hat. Bei den Edeltannen dauert es etwas länger. Die Bäume für das nächste Weihnachtsfest sind längst schon gepflanzt. Rund 1.500 Setzlinge pflanzt die Gemeinde jedes Jahr in die drei Hektar große Schonung im Buhlert, so dass wir uns auch in den kommenden Jahren auf Weihnachtsbäume aus unseren Wäldern freuen können.

Kerzen, Kugeln, Lametta: An Weihnachten schmücken Millionen Menschen weltweit einen Baum. Wieso eigentlich?

Den Brauch, einen Baum zum Fest ins Haus zu holen, gibt es schon sehr lange. Im 16. Jahrhundert soll alles begonnen haben. Anfangs waren die Bäume nur etwas für Wohlhabende. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich der Weihnachtsbaum auch bei anderen Menschen durch.

Der Baum hat für die Menschen eine Bedeutung. In der düsteren Winterzeit ist er für sie ein Zeichen für neues Leben. Da der Baum immergrün ist und seine Nadeln nicht verliert, bringt er die Hoffnung in die Häuser, dass die Natur bald wieder erwacht.

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