Rurberg bekommt ein neues Gesicht!

Das Ergebnis des Landschaftsarchitektur Wettbewerbs in Rurberg

Es geht in die nächste Runde. Im Rahmen des Landschaftsarchitektur Wettbewerbs haben die Vorschläge „Bäume am Horizont“ des Gewinnerbüros SOWATORINI Landschaft aus Bochum/Berlin überzeugt. Die Planungen für die Umgestaltung können beginnen.

Welche Bedeutung die Umgestaltung für Rurberg, aber auch die ganze Region haben soll, darüber habe ich mit dem ehemaligen Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, dem Ortsvorsteher Rurberg Sander Lutterbach und natürlich mit Sebastian Sowa von dem Gewinnerbüro SOWATORINI Landschaft gesprochen.

Interview mit Karl-Heinz Hermanns

Karl-Heinz Hermanns bei seinem letzten offiziellen Termin als Bürgermeister von Simmerath: mit Stolz resümiert er den Landschaftsarchitekturwettbewerb, das bisher unübliche Verfahren eines Wettbewerbs und die äußerst hochkarätige Teilnahme.

Der Gewinnerentwurf „Bäume am Horizont“

Sebastian Sowa erklärt im Gespräch seine Landschaftspläne für Rurberg, seine Motivation, an dem Wettbewerb teilzunehmen und die Eifelregion durch seinen Beitrag weiter zu gestalten. Sein Ziel: Mensch und Natur in Einklang bringen und belassen, Identität und Stolz in der Region schaffen und Menschen zum Verweilen einladen.

Da das Projekt mit dem Wettbewerb ja gerade erst startet und sich noch über weitere Monate hinweg bewegen wird, sag ich schon mal „Herzlich Willkommen in der Eifel“.

Projektbeschreibung

Quelle: www.sowatorini.de

Die Dämme am Rursee ziehen einen Horizont in eine Landschaft, die keinen Horizont kennt. Diese Linie teilt das vormals tiefeingeschnittene Tal in eine Waldwelt und eine Wasserwelt.

Der Entwurf arbeitet oberhalb dieses trennenden Horizontes mit Bäumen. Das Thema der Waldatmosphäre des Nationalparks wird so an den Uferbereichen Rurbergs in eine Abfolge unterschiedlicher wesentlich von Bäumen geprägter Atmosphären transformiert.

Der Dammkörper als einziger baumloser Ort, soll über eine markante Dammkrone, die über die gesamte Seequerung gelegt wird, in der Besonderheit ihrer Horizontalität und Linearität herausgearbeitet werden. Eine glänzende Landmarke, die aus der Ferne als feine Akzentuierung im Tal sichtbar wird.

Juryfazit: „Insgesamt ein sehr wertvoller Beitrag zur gestellten Aufgabe; Hauptstärke der Arbeit ist das Vermögen der Verfasser, Qualitäten in vorhandenen Situationen zu erkennen und mit einfachen Mitteln zu außergewöhnlichen Bildern zu verdichten.“

Interview mit Sander Lutterbach

Sander Lutterbach freut sich sehr über die positive Entwicklung in Rurberg. Dabei ist ihm wichtig: „Wir krempeln nicht die ganze Eifel um, sondern heben unsere Stärken hervor. Im Vordergrund steht der Einheimische, dann die Natur, dann der Tourismus.“ Aber seht selbst.

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Kommentare

Ulrich Ernst am 16.12.2020
Bis auf die leider viel zu sterile Dammkrone ein m.E. ansprechendes

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